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CASE STUDY

MX1

Quobytes leistungsstarker Softwarespeicher macht es MX1 möglich, die hauseigene Mediencloud einfach und kosteneffizient zu verwalten, schnell und linear zu skalieren und alle Mediendienste unterbrechungsfrei anzubieten.

Globale Mediendienste mit Hilfe moderner Infrastruktur

MX1 entstand aus dem Zusammenschluss des Digitalmedien-Dienstleister RR Media mit dem technischen Dienstleister SES Platform Services und hat sich in Windeseile zum globalen Dienstleister für Medien-Services entwickelt. Die Dienste von MX1 decken vom Content- und Metadaten-Management, der Archivierung und Lokalisations-Diensten bis hin zum Playout und der Videoübertragung von Video-on-Demand und Online-Videos eine große Bandbreite von Medien- und Video-Workloads ab. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Unterföhring unterstützt führende Medienunternehmen – darunter CNN, ESPN, Google und Facebook – darin, audiovisuelle Inhalte auf Bildschirme in aller Welt zu verteilen und Nutzern ein optimales Video-Erlebnis zu bescheren.

Pro Tag überträgt MX1 mehr als 2.750 TV-Kanäle, steuert das Playout von über 500 Kanälen, verteilt Inhalte an 120 der führenden VOD-Plattformen, liefert 8.000 Stunden an Online-Video per Streaming aus und mehr als 500 Stunden an Sport- und Live-Events. Dank des überaus robusten globalen Netzwerks kann MX1 optimierte Lösungen für die Verwaltung und Übertragung dieser Videoinhalte bereitstellen. Um diese Dienste zukunftssicher zu halten, arbeitet MX1 am Ausbau seiner Server-Infrastruktur mittels innovativer Technologien, die für zusätzliche Skalierbarkeit und einen höheren Grad an Zuverlässigkeit sorgen. Das Team setzt dabei ganz auf Software – und stellt um auf das Software-Defined Data Center.

Die Verwaltung einer IT-Infrastruktur in der Größenordnung wie MX1 sie betreibt und deren laufender Betrieb und Wartung stellen große Ansprüche an Budget und personelle Ressourcen. Darum ist eines der Hauptanliegen des Teams, den Aufwand und die operationalen Kosten insgesamt möglichst gering zu halten. Nachdem man sich über diverse Lösungen informiert und einige davon getestet hatte, hob sich Quobyte schnell als vielversprechendster Kandidat für die Speicherverwaltung ab. Quobyte integriert sich zum Einen nahtlos in die OpenStack-Cloud (dank der Treiber für Nova/Cinder, Manila und Keystone und des S3-Interfaces). Zum anderen machen es die niedrigen Latenzen, die die Software liefert, möglich, die Leistung des Midokura-basierten Netzwerks voll auszuschöpfen. Mit einem derart leistungsstarken und zuverlässigen Speichersystem als Grundlage für seine Mediacloud kann MX1 nun deutlich flexibler operieren, seine Mediendienste effizienter verwalten und mit größter Zuverlässigkeit anbieten.

Quobyte ist das stabile Fundament auf dem unsere Media-Applikationen aufbauen. Wir können uns so voll darauf konzentrieren, den Content unserer Kunden auszuspielen – immer mit der Gewissheit, dass die Daten sicher gespeichert sind. Außerdem versorgen uns die Realtime-Analytics mit einem detaillierten Einblick ins System und ermöglichen eine überaus feinabgestimmte Speicherverwaltung.

Traditioneller Speicher ist zu teuer und skaliert schlecht

Die MX1-Speicher-Infrastruktur bestand bis dato aus klassischen NAS- und SAN-Lösungen, mit denen man bei kritischen Workloads an Flexibilitätsgrenzen gestoßen ist. Darum setzt man verstärkt auf eine Cloud-Infrastruktur. Traditioneller Speicher ist allerdings zu starr: wer sein Speichersystem dynamisch erweitern will, muss mit größeren Eingriffen und beträchtlichem personellen Aufwand rechnen – ganz zu schweigen von der Kapazitätsplanung, die dem Kauf bestimmter Hardware vorangehen muss. Softwarespeicher macht natürlich die Anschaffung der Hardware nicht überflüssig, die Entscheidung für einen bestimmten Anbieter allerdings schon, denn Quobyte virtualisiert physischen Speicher und läuft auf Standard-Hardware. Außerdem skaliert Quobyte linear und erkennt hinzugefügte Ressourcen automatisch – ohne manuelle Eingriffe.

Softwarespeicher ist der Schlüssel zur hochperformanten Mediacloud

Der Umbau der Infrastruktur weg vom klassischen NAS/SAN-Mix hin zum Software-Defined Data Center ist bei MX1 voll im Gange. Ein erstes Vorfühlen mit GPFS hat auf der Storage-Seite nicht zu den gewünschten Ergebnissen geführt, weshalb man sich nach anderen Lösungen umsah und schließlich beim Dreischritt OpenStack, Midokura und Quobyte landete, die zusammen die MX1-Mediacloud bilden.

Anstatt die Infrastruktur selbst durch die Mangel zu drehen, vertraute das MX1-Team auf die Erfahrungen des Managed-Hosting-Anbieters SysEleven mit Quobyte – der hatte das Data Center File System zusammen mit OpenStack in den letzten drei Jahren bereits erfolgreich im produktiven Einsatz.

Und die Resultate von SysEleven waren überzeugend: Quobytes IOPS-Performance lag über dem Fünffachen dessen, was andere Softwarespeicher bieten konnten – und das System skalierte praktisch linear im Verhältnis zur Erweiterung um zusätzlichen Speicher.

Weniger Overhead, einfachere Handhabung, größere Sicherheit

Quobyte hat von Anfang an viel Wert darauf gelegt, sein Speichersystem möglichst einfach handhabbar zu machen – angefangen bei der Installation. Ein minimales Testsystem mit vier Servern war in weniger als einer Stunde aufgesetzt. Die einfache Installation setzt natürlich sich im weiteren Betrieb fort: im Vergleich zur SAN-Infrastruktur, die MX1 zuvor im Einsatz hatte, war keine umständliche Verwaltung von LUNs mehr erforderlich; genausowenig musste das Team ein kompliziertes RAID-System aufsetzen. Dank Quobytes Automatisierung von Verwaltungs-Prozessen konnte MX1 außerdem fehleranfällige manuelle Eingriffe vermeiden.

Ein noch größerer Vorzug ist allerdings, dass die Speicher-Admins jetzt in der Lage sind, das System auf das zehnfache seiner Größe oder mehr zu skalieren ohne zusätzliche personelle Unterstützung anzufordern. Die Maschinen können freihändig und unterbrechungsfrei gewartet und aktualisiert werden. Ein automatisiertes Update läuft in etwa so ab: die VMs werden transparent migriert, nur der betroffene Server geht offline, wird aktualisiert, rebooted und geht wieder online. VM-Scheduler und Speicher-Wiederherstellung laufen also von selbst, ohne dass einzelne Server von Hand gewartet werden müssten. Der laufende Betrieb wird nicht unterbrochen. Zusammen mit dem automatischen Failover bietet Quobyte also ein hochverfügbares Speichersystem.

Für unsere Cloud-Infrastruktur musste eine SDS-Lösung her. Quobyte hat uns in Gesprächen unmittelbar überzeugt: die Erfahrungen hinsichtlich der Latenz, Ausfallsicherheit, das Redundanzkonzept und die einfache Handhabung waren schlicht überwältigend gut.

Die Zukunft der Mediencloud ist software-basiert

Quobyte ist für MX1 das Speichersystem mit der besten Leistung und der höchsten Zuverlässigkeit und fügt sich nahtlos in die OpenStack-basierte Mediencloud ein. Die Infrastruktur des globalen Mediendienstleisters ermöglicht so volle Flexibilität und einen kostengünstigen Betrieb für das Transcoding, Encoding, Playout und weitere Mediendienste bis hin zur Videoübertragung. Die entscheidenden Faktoren waren:

  • Quobytes überaus niedrige Latenzen und der hohe Durchsatz
  • Die nahtlose Integration mit OpenStack
  • Die Skalierbarkeit auf Tausende von Knoten
  • Das überzeugende Redundanz-Konzept: Replikation und/oder Erasure Coding möglich und kein RAID erforderlich
  • Die vollständige Fehlertoleranz: kein Single Point of Failure, automatisches Failover und unterbrechungsfreie Updates
  • Die einfache Installation und Verwaltung einer vollständigen Speicherinfrastruktur




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